Route des Crêtes

Route des Crêtes, Bild: swk/kindergaudi.de

Mit dem Auto auf einer schmalen Strasse den Bergkamm im Hinterland von Banyuls-sur-Mer im Süden Frankreichs entlangfahren. Dabei können alte Kasernen und kleine Kirchen besichtigt werden. Absolut empfehlenswert aufgrund der spektakulären Aussicht! [mehr…]

Adresse:Route des Crêtes, 66650 Banyuls-sur-Mer
Telefon:()
Eintrittspreise:

kostenlos

Anfahrt:

Aus Richtung Port Vendres:
In Banyuls-sur-Mer auf der D914 (Hauptstraße durch den Ort) entlang fahren, bis ca. in der Mitte des Ortes rechts die Av de Gen. de Gaulle (D86) abbiegt.
Aus Richtung Spanien bzw. Cerbere muss man links abbiegen.
Dieser Straße folgen, dann rechts in die Rue Guy Male abbiegen. Am Kreisel weiter in die Route du Mas Reig fahren, den Carrefour Supermarkt links liegen lassen. Weiter oben kommt rechts eine Weinkellerei Cellier des Templiers. Danach beginnt die Route des Crêtes.

Gut zu wissen...

behindertengerecht ausgebaut
Parkmöglichkeit ist vorhanden

Über Route des Crêtes

Die Route des Crêtes, auf deutsch Kamm- oder Passstraße, führt vorbei an alten Batterien, Kasernen, einer kleinen Kirche und spektakulären Aussichten auf die Küste. Die Fahrt führt durch Korkeichenwälder und Weinberge.
Die enge Straße, auf der meistens nur ein Auto Platz hat, ist nichts für schwache Nerven oder Menschen mit Höhenangst. Es gibt immer wieder Ausweichbuchten, jedoch kann es passieren, dass man mehrere hundert Meter rückwärts fahren muss, so dass zwei Autos nebeneinander passieren können. Sehr häufig fährt man an tiefen Abgründen vorbei, die nicht gesichert sind, daher sollte man stets mit angepasster Geschwindigkeit fahren, was sich aber ohnehin empfiehlt, da die Aussicht einfach atemberaubend ist!

Bild: swk/kindergaudi.de

Zu Beginn der Route des Crêtes ist die Straße noch ausreichend breit und angenehm zu fahren. Nach einigen hundert Metern zeigt ein Schild links in eine sehr kleine Straße, die eher einem Feldweg gleicht, in Richtung der Kirche Notre Dame de la Salette (häufig nur La Saleta genannt) aus dem Jahr 1863. Diese Walfahrtskirche wird immer noch in Prozessionsgängen besucht. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die Küstenstadt Banyuls-sur-Mer und das Hinterland, z.B. den Madloc Turm. Bei starken Regenfällen kann der kleine Weg dorthin ziemlich ausgespült sein.

Bild: swk/kindergaudi.de

Um wieder auf die Route des Crêtes zukommen, muss derselbe Weg zurückgenommen werden, den man für die Hinfahrt hatte. Immer höher windet sich die Straße den Bergkamm hinauf und dabei wird sie immer enger und kurviger. Einige kleine Bauernhöfe liegen etwas abseits in den Weinbergen. Nach einigen Kilometern kommt man an den ersten großen Aussichtsplatz mit einem wunderbaren Blick auf die lange Sandstrände Argeles-sur-Mer und die Steilküste mit ihren zahlreichen Ortschaften an der Côte Vermeille, nicht zu vergessen das tiefblaue, strahlende Mittelmeer. Richtung Küste sieht man die zahlreichen Batterien und Artelleriegebäude sowie Festungen. Die Batterien von Taillefer, die Festung de la Galline sowie weitere militärische Bauwerke wurden zwischen 1870 und 1886 errichtet. Sie sollten die Küste und die Stadt Port Vendres aus einem Bogen in 500 m Höhe heraus verteidigen.
Wendet man sich in Richtung Landesinnere, erhebt sich auf einer Höhe von 652m der Madeloc Turm. Im Jahr 1285 vom Königreich Mallorca erbaut, gehörte er zu einem maritimem Alarmsystem, das mit Hilfe von Leuchtsignalen mit den Türmen der Massane und der Festung Saint Elme kommunizierte.

Bild: swk/kindergaudi.de

Nach einigen Kilometern erreicht man eine verfallene Kaserne, die man bereits von weitem sehen kann. Eine Tafel informiert über die Aussicht in Richtung Meer. Hinter der Kaserne führt ein Weg zum Madeloc Turm. Der Aufstieg dauert jedoch ca. 1 Stunde. Unbedingt festes Schuhwerk hierfür mitnehmen.

Die Straße führt nun wieder langsam aber stetig hinab. An einer Kreuzung hat man die Qual der Wahl. Entweder man biegt links ab und folgt der D86 weiter in das Hinterland und auf den Bergkämmen entlang oder man biegt rechts ab und wählt die kürzere Strecke nach Port Vendres, auf die D914. Wir haben die kürzere Strecke gewählt, um noch Zeit für einen Strandbesuch zu haben, da die Tour mit Aussteigen und Besichtigen insgesamt 3 Stunden lang war.
Die längere Tour führt auf der D86 bis nach Coillure, wo man ebenfalls wieder auf die D914 kommt.

Tipp:
Auf der Strecke gibt es keinerlei Einkehrmöglichkeiten, daher sollte ausreichend Essen und Trinken mitgenommen werden!

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