Trick-or-Treat-Sicherheitstipps

Trick-or-Treat-Sicherheitstipps

In den USA ist leider für Kinder zwischen 5 und 14 Jahren die Fußgängertodesrate am Halloweenabend zwischen 16 Uhr und 22 Uhr um ein Vielfaches höher als an jedem anderen Tag. Aus diesem Grund ist es seit Jahren in Amerika üblich, dass kurz vor Halloween auf ein paar grundlegende Sicherheitstipps hingewiesen wird. [mehr…]

Die folgenden Tipps des “Centers for Disease Control and Prevention“ sollten eigentlich selbstverständlich sein, da jedoch im Halloweeneifer einiges übersehen bzw. vergessen wird und dieser Brauch immer mehr Einzug in West-Europa hält, haben wir Sie für Euch noch einmal zusammengefasst.

Vorsichtsmaßnahmen bei den Verkleidungen

Beim Kauf oder Herstellung eines Kostüms für die Kinder sollte auf die folgenden 5 Punkte geachtet werden:

  • Schwer entflammbar
    Bei einer gekauften Verkleidung sollte dies auf dem Kleidungslabel stehen.
  • Gute Passform
    Gute sitzende Kostüme und Schuhe verhindern, dass Kindern ins Stolpern geraten und stürzen können. Dies ist besonders wichtig, wenn die Kinder sich in der Nähe von Straßen bewegen!
    Weit ausgestellte Arme, lange Röcke, die auf dem Boden schleifen sollten ebenso vermieden werden, wie dünnes und leicht zerreißbares Material.
    Für Kinder unter 4 Jahren sollten auf Kopfbedeckungen mit Kordeln oder Schnüren verzichtet werden, da diese sich in Büschen und Sträuchern verhaken können, so dass im schlimmsten Fall die Kinder stranguliert werden.
  • Dunkle Farben meiden
    Für den Halloweenzug durch die Straßen sollten die Kinder helle, gut sichtbare Kostüme tragen, so dass sie gut erkennbar für Autofahrern sind. Sinnvoll ist ebenfalls die Kleidung und die Trick-or-Treat-Taschen mit Reflektorestreifen zu versehen. Sicherlich werden die Kinder das „uncool“ finden, aber ebenso wie Fahrradhelme gibt es eben andere Dinge, die sinnvoll sind und dazu gehört eine gut sichtbare Kleidung in der Dunkelheit!
  • Taschenlampe mitgeben
    Mit Hilfe der Taschenlampe können die Kinder auch weniger beleuchtete Wege sicher passieren und zusätzlich werden sie von anderen gesehen!
  • Weiches, flexible Material
    Schwerter, Zauberstäbe und andere Accessoires der Verkleidungen sollten aus weichem, flexiblen Material sein, z.B. Pappe oder weiches Plastik, damit Augen-, Gesichts- und Kopfverletzungen u.a. bei Stürzen vermieden werden.


Gesichtsschminke

Grundsätzlich gilt: Make-up ist sicherer als eine Maske, die das Gesicht der Kinder bedeckt und häufig das Blickfeld einschränkt.

  • Beim Make-up sollte darauf geachtet werden, dass es erstens nicht-toxisch ist und zweitens für die Verwendung um die Augenpartie geeignet ist.
  • Einige Tage vor Halloween das Make-up am Arm des Kindes testen, um sicher zustellen, dass keine allergische Reaktion eintritt.
  • Nach dem Halloweenzug durch die Straßen das Make-up vor dem Schlafen gehen vollständig entfernen, egal wie spät es ist. Sollte die Schminke über Nacht aufgetragen bleiben, können Hautreizungen entstehen!


Sichere Süßigkeiten

Leider sind nicht alle Menschen nett, dies hat sich in den letzten Jahren auch verstärkt an Halloween in den USA gezeigt. So wurden z.B. den verkleideten Kindern an der Tür Süßigkeiten geben, die Salmonellen enthielten oder sogar Betäubungsmittel.
Vor dem Zug durch die Nachbarschaft sollte mit den Kindern besprochen werden, dass alle Süßigkeiten erst zu Hause durch die Eltern kontrolliert werden, d.h. währenddessen darf nicht genascht werden.
Bei der anschließenden Inspektion des Trick-or-Treat-Korbes sollten auf jeden Falle alle selbst gemachten Süßigkeiten entsorgt werden, vorausgesetzt sie sind nicht von guten Freunden oder Verwandten gemacht worden. Die verpackten Süßigkeiten sollten auf Manipulation untersucht werden, d.h. Verfärbungen, kleine Einstichstellen, Risse in der Verpackung etc. Alles was suspekt erscheint, muss weggeworfen werden.
Um einen Süßigkeitenrausch bei den Kindern zu verhindern, sollte bereits vor dem Halloweengang mit den Kindern eine bestimmte Zeit ausgemacht werden, die sie zur Verfügung haben. Zuhause sollten die Süßigkeiten dann reglementiert werden, d.h. z.B. nur ein Stück pro Tag.

Trick-or-Treating-Tipps

Der geplante Weg am Halloweenabend sollte mit den Kindern durchgesprochen und ggf. abgegangen werden. Grundsätzlich sollte bei jeder Gruppe, vor allem bei den unter Dreizehnjährigen, ein Erwachsener mitgehen. Die Kinder sollten sich an den besprochenen Weg halten und keine Abkürzungen nehmen.
Eine Rückkehrzeit sollte vereinbart werden. In diesem Zusammenhang sollte den Kindern erklärt werden, wie wichtig es ist, dass diese eingehalten wird.
Falls die Teenies ohne Erwachsenenbegleitung gehen möchten, sollten sie dies jedoch nur in einer Gruppe von mindestens 3 Personen tun. Ebenso empfiehlt sich die Mitnahme eines Mobiltelefons.
Die Kinder sollten sich auch im Eifer des Trick-or-Treat an die Sicherheitsregeln im Straßenverkehr halten, d.h. nicht zwischen parkenden Autos durchgehen, Fußgängerübergänge oder Ampel verwenden, niemals diagonal eine Straße überqueren.

In USA gilt seit jeher die Regel, nur an beleuchteten Hauseingängen darf für Trick-or-Treat geklingelt werden. Dunkle Hauseingänge signalisieren, dass hier jemand kein Interesse an dem Brauch hat oder bereits einfach schläft. Gleichzeitig bedeuten erleuchtete Eingänge jedoch auch eine Sicherheit für die Kinder, denn die im Hintergrund stehenden Erwachsenen können so das Geschehen beobachten. Die allerwichtigste Regel beim Trick-or-Treat ist jedoch: Niemals in ein Haus gehen, die Süßigkeiten werden ausschließlich an der Eingangstür entgegen genommen.

In diesem Sinne: Happy Halloween!

 

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