Märchenwanderweg

Blick zum Grillplatz hinauf Bild: SWK/kindergaudi.de

Auf dem Sassweg wird von der Friedenskapelle in Malbun aus bis zum Sass-Seelein ein Märchen auf 10 Tafeln erzählt […]

Es war wieder einer dieser wunderschönen Herbsttage im Oktober bei denen man denkt, der Sommer will noch nicht gehen. Zum Baden im See war es leider schon zu kalt, aber da wir im Alpenvorland wohnten, lag es nahe in die Berge zu fahren. Nur wohin? Unsere Kinder waren 8, 12 und 17 Jahre alt, da gehen die Interessen schon weit auseinander, mal abgesehen von unseren als Eltern. Wir entschieden  uns den Märchenwanderweg in Liechtenstein auszuprobieren, denn wir hofften, dass er für jeden etwas zu bieten haben würde. Unsere Kinder waren von der Idee sehr begeistert, nicht nur wegen des Märchens, sondern auch da am Ende ein Grillplatz lockte, auf dem wir unsere Würstchen grillen wollten.

Wir packten unsere Rucksäcke, auch für den Hund und zogen unsere Wanderstiefel an. Da wir nicht wussten, ob der Grillplatz Holz vorrätig hatte, packten wir auch dieses ein. Allerdings stellten wir fest, dass dies völlig unnötig war, denn am Grillplatz steht ein großer Schuppen mit ausreichend Grillholz bestückt!

Die Anreise

Wer mit dem Auto anreist, muss auf dem großen Parkplatz am Ortsrand sein Fahrzeug abstellen und zu Fuß weiter gehen. Den Ausgangspunkt bildet die Friedenskirche in Malbun, die direkt am Ortsrand steht und schon von weitem zu sehen ist. Übrigens ist diese Kirche mit einer Lag von 1600m ü.M. das höchstgelegene Gotteshaus in Liechtenstein. Unterhalb der Kirche weisen Schilder auf diverse Wanderwege hin. Auch der Sassweg, ein Rundwanderweg, ist ausgeschildert. Leider fehlte hier jedoch ein Hinweis auf den Märchenweg. Der Märchenweg ist jedoch bis zum kleinen Sass-See mit dem Sassweg identisch.

Der Märchenweg

Auf einem gut ausgebauten Weg, der mit einem geländetauglichen Kinderwagen und starken Armen zu meistern ist, geht es nun ca. 45 – 60 Minuten mal mehr oder weniger stark bergauf.

Mächentafel Bild: SWK/kindergaudi.de

Die erste Märchentafel erscheint gleich zu Beginn nach einer Kurve. Auf neun weiteren Tafeln wird das Märchen von Lisa und Max erzählt, die eine Bergwanderung machen und sich dabei bewähren müssen. Die Märchentafeln bilden immer wieder eine schöne, kurze Gelegenheit für eine Pause und gleichzeitig sind sie Motivation für die Kinder voran zugehen, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Unseren 8- und 12jährigen Kindern hat es viel Spaß gemacht, sich mit dem Märchen bergauf zu arbeiten. Am Wegrand sind zahlreiche Bänke aufgestellt, so dass man auch hier immer wieder eine kurze Pause einlegen kann. Die Landschaft ist wirklich märchenhaft, unser 17jähriger meinte, dass es aussieht wie in Hobbitland. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir den Grillplatz am kleinen See.

Der Grillplatz

Grillplatz mit Holzvorat
Bild: SWK/kindergaudi.de

Der Grillplatz ist ein Traum: eingezäunt (wegen des Weideviehs) gibt es 4 Bänke um einen großen gemauerten Grill (es lohnt sich, Aluschalen zum Grillen mit zubringen, da der Grillrost an einigen Stellen Löcher hat). Womit wir nicht gerechnet hatten, war große der Schober mit Grillholz und einer Axt. Wir hatten unsere eigene Kohle mitgebracht, was dank dieses tollen Angebots gar nicht nötig gewesen wäre.

Blick zum See
Bild: SWK/kindergaudi.de

Die Aussicht und Lage ist fantastisch, sehr idyllisch. Am kleinen See können die Kinder unter Aufsicht spielen.

Nach dem Grillen bietet sich ein Rundweg am Seelein vorbei zurück nach Malbun an. Dieser ist allerdings nicht mehr so breit, da es sich hierbei um einen typischen Almweg handelt, und daher auch nicht kinderwagentauglich. Für den Rückweg mit dem Kinderwagen bleibt daher eigentlich nur der gleiche Weg wie auf dem Weg nach oben.

Fazit: Ein schönes Ausflugsziel für Familien

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