Die Sonnenblume

Die Kinder, die die Sonnenblumen darstellen, können bei dieser Bewegungsgeschichte miterleben, wie aus einem kleinen Samenkorn sich eine Sonnenblume entwickelt. Das Nachspielen dieses Pflanzenwachstums ist für Kinder ein ganzheitliches Erlebnis, das sich auf die kognitive und emotionale Entwicklung förderlich auswirkt. Hierdurch werden die Kinder für den Naturkreislauf sensibilisiert und die Phantasie sowie die Kreativität gefördert. [mehr…]

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Die Spielanleitung

Jedes Kind sucht sich einen Platz im Raum, der ihm genügend Bewegungsfreiheit bietet. Es sollte Dich oder den Erzähler gut sehen können. Die Bewegungen ergeben sich aus dem folgenden Text.

Die Sonnenblume verstreut im Sommer ihre Samenkörner. Diese liegen geschützt im Erdreich den ganzen Herbst, den kalten Winter und Frühling über. Und im Sommer erwachen sie zu neuem Leben und werden strahlend schöne, kräftige Sonnenblumen. Stell dir nun vor, du bist so ein kleines Samenkorn und schlummerst tief in der Erde. (Kinder sitzen auf dem Boden, entweder sie legen die Hände, den Kopf darauf und schließen die Augen schließen oder sie legen sich auf den Boden).

Der Sommer ist da, die Sonne strahlt warm und freundlich vom Himmel. (Die wolligen Sonnenstrahlen wecken dich und du beginnst langsam zu wachsen. (Die Kinder hocken sich hin und recken und strecken sich)

Erst wächst dein Stiel, er dringt langsam durch die Erde und deine Blätter können sich entfalten. Du reckst und streckst dich und wirst langsam immer größer. (Aus der kauernden Hocke in die Sitzposition wechseln und dann langsam aufstehen und tief durchatmen)

Deine Wurzeln stecken fest im Boden, selbst ein starker Wind kann dich nicht entwurzeln. (Breitbeinig und fest am Boden stehen, und langsam im Wind wiegen)

Atme tief ein, und spüre die Kraft. Du bist tief im Boden verwurzelt. Die Wurzeln versorgen die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen aus dem Boden. Sie kräftigen die Pflanze. (Atme tief ein und werde kräftiger und kräftiger, wie auch die Sonnenblume immer kräftiger wird.)

Nun wächst langsam in deiner Mitte ein kleine Knospe heran. (Über dem Kopf mit beiden Händen eine Knospe formen.)

Aus dieser Knospe bildet sich der Blütenkelch der größer und größer wird, uns seine wunderschönen gelben Blütenblätter entfaltet. Der Blütenkelch streckt sich der Sonne entgegen, und nimmt ihre warmen Sonnenstrahlen auf. (Mit den Händen einen Bogen beschreiben, der immer mit der Sonne mitgeht.)

Die kleinen Körner wachsen heran und werden kräftiger und kräftiger, und schon bald fallen die ersten Blütenblätter ab und die Sonnenblume verwelkt. (Langsam fließende Bewegungen mit den Armen, den Kopf senken.)

Die Samen fallen zu Boden. (Langsam alles hängen lassen, in sich zusammensinken, in die Hocke gehen, auf den Boden setzen und dann kauern.)

Wieder vergeht ein Herbst, ein kalter Winter und ein Frühling. Es wird Sommer, die Sonne strahlt warm und freundlich vom Himmel. Die warmen Sonnenstrahlen wecken dich, und du beginnst langsam zu wachsen. Erst wächst dein Stiel, er dringt langsam durch die Erde und deine Blätter können sich entfalten. Du reckst und streckst dich und wirst langsam immer größer . . . . .

Nun bleibt es der Fantasie und der Lust der Kinder überlassen, den nie endenden Naturkreislauf weiter zu spielen!



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