Bingo

Bild: OpenClipart-Vectors/Pixabay

Ein Glücksspiel, das weltweit von Millionen Menschen gespielt wird. In den USA und Großbritannien ist es fast so etwas wie ein Kulturgut, dass von der ganzen Familie gespielt wird. [mehr…]

Bingo, bei dem Wort habe ich früher immer an alte Menschen gedacht, die in einer verrauchten Halle an langen Tischen saßen. Kurz gesagt, ich fand das Spiel langweilig. Wie habe ich mich getäuscht.

Nach dem wir in die USA gezogen waren, lernte ich sehr schnell, dass dieses Spiel dort einen ganz anderen Stellenwert hat, als ich es bisher kannte. Überall wurde Bingo gespielt. An den Schulen, wenn wegen schlechten Wetters die Kinder nicht raus durften, fanden in den Pausen Bingo-Turniere in der Mensa statt. Bei Familienfeiern gehörten das Bingo einfach dazu und bei diversen Veranstaltungen, um z.B. Spendengelder einzusammeln.
Gespielt wurde von jung bis alt voller Begeisterung. Die Gewinne waren dabei stets vernachlässigbar, es ging stets um das Glücksgefühl eine volle Reihe zu erreichen.

Irgendwann waren dann meine Kinder auch vom Bingo-Fieber erwischt und schwärmten in den höchsten Tönen davon. Also blieb mir nichts Anderes übrig, als mich diesem Spiel zu stellen. Letztendlich musste ich zugeben, es ist unterhaltsam und kurzweilig.

Das Zubehör

Bingo-Karte und Stift für jeden Spieler
Bingo-Zahlen-Zettel
Schüssel
Vorlage zum Ausdrucken

Spielerzahl: mind. 3
Spieldauer: beliebig
Wenn Dir mein Spieletipp gefällt oder wenn Du Fragen oder eigene Erfahrungen hast, dann schreib' mir doch einen Kommentar am Ende des Beitrags.

Die Spielanleitung

Vorbereitung

Du druckst Dir zuerst die Blanko-Vorlage mehrmals aus und schreibst verschiedene Zahlen auf jede Bingo-Karte. Keine Zahl sollte dabei doppelt vorkommen und jede Bingo-Karte sollte aus anderen Zahlen-Kombinationen bestehen. Je nach Schwierigkeitsgrad kannst Du die Zahlen von 1 - 25, von 1 - 50 oder sogar von 1 - 100 wählen. Ich habe Dir zwei Blanko-Vorlagen zum Download vorbereitet. Die eine hat ein 16er Feld und die andere das übliche 25er Feld. Für jüngere Kinder empfehle ich das kleinere Feld, da es übersichtlicher ist.
Im Download habe ich Dir noch ein Zahlenfeld mit 6 x 8 Feldern eingefügt. In diese Kästchen schreibst Du die verwendeten Zahlen, z.B. 1 - 25 oder 1 - 50 je einmal hinein. Verwendest Du mehr Zahlen, dann musst dieses Blatt zweimal ausdrucken. Die Kästchen mit den Zahlen schneidest Du aus und faltest sie zweimal, so dass man von außen die Zahlen nicht lesen kann. Diese gefalteten Zettel gibst Du in eine große Schüssel.

Und los geht es

Jeder Spieler erhält jetzt eine Bingo-Karte und einen Stift. Der Spielleiter zieht einen Zettel aus der Schüssel, liest die Zahl darauf laut vor und zeigt sie dann den Spielern. Die Spieler schauen nun auf ihre Bingo-Karte, ob diese Zahl dort auch steht. Wenn ja, dürfen die Spieler diese Zahl mit dem Stift durchkreuzen oder einkreisen.
Danach faltet der Spielleiter den gezogenen Zettel zusammen, legt ihn zurück in die Schüssel und vermischt alle Zettel wieder. Dann zieht er wieder einen neuen Zettel mit einer Zahl und die Spieler überprüfen wieder ihre Bingo-Karte.

Sobald der erste Spieler auf seiner Karte alle 5 Zahlen einer waagerechten, senkrechten Reihe oder eine der zwei Diagonalen markieren konnte, ruft er „Bingo!“. Bei einer 16er-Bingo-Karte müssen es nur jeweils 4 Zahlen sein.

Der Spielleiter überprüft die Karte und wenn alles korrekt ist, erhält der Spieler einen kleinen Preis.

Aus Beano wurde Bingo

Wie so vieles im Leben, verdankt auch das Bingo-Spiel seine Entdeckung einem Zufall. Edwin Lowe, ein Kinderspielzeughändler, fuhr Anfang des 20. Jahrhunderts zum Karneval in die Südstaaten der USA. Dort beobachtete er, wie spanische Spieler auf Karten die Zahlen, die ausgerufenen wurden, mit Bohnen abdeckten. Sobald einer eine Reihe voll hatte, rief er "Beano!". Bean bedeutet im englischen Bohne und vermutlich haben Spieler dieses Wort an ihre spanische Muttersprache angelehnt.

Lowe nahm diese Spielidee mit nach New York und innerhalb kürzester Zeit, entwickelte sich dieses Spiel zu einem Renner. Aber wie wurde aus dem ursprünglichen Beano das heutige Bingo? Angeblich soll bei einer Beano-Runde eine Gewinnerin so begeistert gewesen sein, dass sie anstelle des Beano aus Versehen Bingo rief. Dieser Name für das Spiel gefiel Lowe so gut, dass er es von da an nur noch Bingo nannte.

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