Die Sternenputzer

Bild: Gerd Altmann/Pixabay

Die Sternenputzer wohnen auf den Sternen und sind verantwortlich dafür, dass ihr Stern immer heil und in Ordnung ist. Eines Tages stellen sie fest, dass die Menschen die Sterne wegen der vielen Reklamelichter gar nicht mehr sehen können und werden sehr traurig.

Von Monika Niedzwetzki [mehr…]

Heute möchte ich euch die Geschichte von den Sternenputzern erzählen. Die Sternenputzer wohnen auf den Sternen und sind verantwortlich dafür, dass ihr Stern immer heil und in Ordnung ist. Sie müssen immer sehr fleißig sein und ihren Stern putzen und polieren, damit er jeden Abend und in der Nacht hell leuchtet und funkelt. Wenn die Sternenputzer einmal nicht ordentlich gearbeitet und ihren Stern nicht auf Hochglanz poliert haben, macht sie das sehr traurig und sie schämen sich dafür. Sie können dann drei Wochen lang nicht lachen, weil sie sich so sehr schämen.

Jetzt vor Weihnachten haben die Weihnachtssternputzer am meisten zu tun. Denn der Weihnachtsstern soll doch an Weihnachten noch heller leuchten und strahlen als alle anderen Sterne. Und so sind sie auch heute wieder dabei ihren Stern tüchtig zu schrubben und zu putzen.
Aber plötzlich wirft ein Weihnachtssternputzer traurig seinen Lappen weg und sagt:„Ich weiß gar nicht, warum wir uns jedes Jahr so viel Mühe mit unserem Weihnachtsstern geben!? Die Menschen auf der Erde haben überall bunte Lichter und leuchtende Reklameschilder aufgehängt, von überall her tönt aus Lautsprechern scheppernd laute Weihnachtsmusik. Sie hetzen den ganzen Tag umher mit Terminen und Verpflichtungen – eigentlich haben sie doch überhaupt keinen Sinn mehr für unseren Stern. Keiner hat mehr Zeit und … sie schauen doch überhaupt gar nicht mehr zu unserem Weihnachtsstern am Himmel hinauf!“

„Ja“ meint ein anderer Weihnachtssternputzer leise, „im letzten Jahr haben sie den Weihnachtsstern schon ganz vergessen. Es interessiert sie gar nicht mehr, ob er nun besonders schön funkelt und glitzert – sie bemerken es noch nicht einmal!“
„Also putzen und schrubben wir auch gar nicht mehr weiter!“ sagt ein dritter Weihnachtssternputzer und wirft seinen Putzlappen zu den anderen. „Die Schneekönigin will dieses Jahr auch nicht mehr kommen. Die Menschen schimpfen ja nur noch über den Schnee, weil sie mit ihren Autos darin steckenbleiben – keiner mag mehr den Schnee.“
Und als sie so schimpfen und jammern, hören sie plötzlich ein leises und zartes Klingeln von fern. Da werden sie gleich still und schauen sich erwartungsvoll nach allen Seiten um. Dieses zarte, leise Klingeln konnte nur von den Glöckchen kommen, die der Weihnachtsmann an seinem Schlitten hat. Und dann sehen sie ihn auch schon: Zwei Rentiere ziehen den schwer beladenen Schlitten über den Himmel und durch die Wolken – vorne auf dem Schlitten sitzt der Weihnachtsmann, winkt ihnen freundlich zu und lacht sie an.

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