Sonnenschutz – denn Kinderhaut vergisst nichts

Sonne und Hauttypen


Natürlich ist Sonneneinstrahlung nicht gleich Sonneneinstrahlung und längst nicht jeder reagiert auf die erste Sonne des Jahres gleich mit einem zünftigen Sonnenbrand. Die Auswirkungen der Sonne auf die Haut hängen zum einen von der Intensität der Bestrahlung ab und zum anderen natürlich von der individuellen Empfindlichkeit der Haut. Für beides wurden von der Wissenschaft inzwischen handliche Kriterien zur Beurteilung entwickelt.

Der UV-Index (UVI) ist ein international einheitlich festgelegter Wert, der den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung beschreibt. An unbewölkten Tagen wird dieser Wert zur Mittagszeit erreicht. Je höher der UVI ist, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko. Die Zeit zum Erreichen eines Sonnenbrandes ist dann gering; sie ist aber für verschiedene Hauttypen unterschiedlich. Schutzhinweise und Zeiten bis zum Erreichen der Sonnenbrandschwelle gelten für den empfindlichen Hauttyp II bei ungebräunter Haut:


UVI 8 und mehr:


UV-Belastung sehr hoch, Sonnenbrand in weniger als 20 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich.


UVI 5 bis 7:


UV-Belastung hoch, Sonnenbrand ab 20 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen erforderlich.


UVI 2 bis 4:


UV-Belastung mittel, Sonnenbrand ab 30 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen empfehlenswert.


UVI 0 bis 1:


UV-Belastung niedrig, Sonnenbrand unwahrscheinlich, Schutzmaßnahmen nicht erforderlich.



Der UVI hängt vor allem vom Sonnenstand ab; er ändert sich daher am stärksten mit der Jahreszeit und der geografischen Breite. Die Ozonsituation in der Atmosphäre, Bewölkung und die Höhenlage eines Ortes spielen ebenfalls eine Rolle. Reflexionen an Sand und Schnee beeinflussen die Höhe des UVI.

Menschen mit empfindlichem Hauttyp I erreichen bei hohem UVI die Sonnenbrandschwelle etwa in der halben Zeit wie Personen mit Hauttyp II. Bei Hauttyp III und IV kann von rund der doppelten Zeit bis zum Erreichen der Sonenbrandschwelle ausgegangen werden, wenn die Haut nicht vorgebräunt ist.


Hauttyp I
hat auffallend helle Haut mit Sommersprossen, blaue Augen und rötliche Haare. Im Hochsommer bekommt er während der Mittagszeit bereits nach 5 bis 10 Minuten einen Sonnenbrand; braun wird er niemals.

Hauttyp II
hat blonde Haare, graue, blaue oder grüne Augen. Zwar rötet sich seine Haut nach 10 bis 20 Minuten, wenn sie Sonne nicht gewöhnt ist, mit der Zeit wird er aber mäßig braun.

Hauttyp III
hat dunkelblonde Haare, graue oder braune Augen. Er kann sich ungebräunt 20 bis 30 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor ein Sonnenbrand einsetzt. Nach wiederholten Bestrahlungen wird er fortschreitend braun.

Hauttyp IV
bleibt mit seiner hellbraunen Haut weitgehend vom Sonnenbrand verschont. Er hat meist dunkle Haare und braune Augen. Wenn seine Haut nicht sonnengewöhnt ist, rötet sie sich frühestens nach 40 Minuten. Wiederholte Bestrahlungen lassen die Haut schnell und deutlich braun werden; sie führen auch zu Hautverdickungen, sog. Lichtschwielen.



Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

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