Pompom (Grundanleitung)

Bild: Willfried Wende/Pixabay

Eine weiche Kugel (Bommel) aus Wolle aus der man viele Sachen basteln kann! [mehr…]

Jeder kennt sie, die bunten Bommel an Mützen oder Jacken. Ich finde, sie sehen immer so lustig aus, wenn die Pompoms beim Laufen hüpfen. Früher habe ich die gerne gebastelt und damit Taschen, Jacken und vieles mehr aufgehübscht. Nur nie Mützen, denn die mag ich bis heute nicht. Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, diese lustigen Kugeln zu basteln, die gehen ganz einfach und man kann noch so viel mehr mit ihnen machen, z.B. kleine Häschen oder Weihnachtskugeln.

Zubehör

– Wolle, möglichst weich
– Pappe
– Schere, Stift
– Stopfnadel

Bevor wir loslegen habe ich noch eine kleine Bitte: Wenn Dir der Basteltipp gefällt oder wenn Du Fragen oder eigene Erfahrungen hast, dann schreib' mir doch einen Kommentar am Ende des Beitrags.

So bastelst Du Pompom (Grundanleitung)

  • Falls Ihr keinen Pompom-Maker besitzt, macht das gar nichts, denn zwei Ringe aus Pappe reichen völlig aus. Die Vorlage ausdrucken und den Kreis entlang der schwarzen Linien ausschneiden und zweimal auf eine Pappe abzeichnen. In der Vorlage habe ich drei verschiedene Größen für Euch zusammengestellt, aber Ihr könnt jede beliebige Größe nehmen. Wichtig ist, dass der Ring in der Mitte ausgeschnitten ist, einen ausreichend breiten Rand hat und eingeschnitten ist. Durch die Einschnitte können die Pappringe später leichter entfernt werden. Wichtig ist, dass die Größe der Pompoms von der Größe der Pappkreise abhängt.
  • Als nächstes schneidet Ihr einen Faden von der Wolle ab, der nicht zu kurz und nicht zu lang sein sollte. Die Länge hängt natürlich auch von der Pompom-Größe ab. Zu empfehlen ist eine Länge zwischen 60 und 70 cm. Die Wolle fädelt Ihr durch eine Stopfnadel. Wer keine Stopfnadel hat, kann trotzdem seinen Pompom machen. Mit Nadel ist das Durchfädeln lediglich einfacher. 
  • Beide Pappscheiben legt Ihr so aufeinander, dass die Einschnitte nicht direkt übereinander liegen, sonst rutscht Euch die Wolle immer herunter. Anschließend geht das Wickeln los und zwar gleichmäßig im Kreis. 
  • Ist der erste Faden fertig, dann lasst Ihr das Ende des Fadens am äußeren Rand herabhängen und nehmt einen neuen Faden zum Weiterwickeln. Dies macht Ihr immer so weiter, bis durch das immer kleiner werdende Innenloch nichts mehr durchgeht. 
  • Jetzt schneidet Ihr die Wollfäden ringsum am äußeren Rand durch. Damit sich nicht wieder alles auflöst, müsst Ihr mit einen weiteren Wollfaden zwischen den beiden Pappscheiben mehrmals die aufgewickelten Fäden umwickeln und diesen anschließend verknoten. Je nachdem wie fest die Fäden auf die Ringe gewickelt wurden, kann es hierfür nötig sein, die Pappscheiben vorher vorsichtig ein bisschen auseinander zuziehen.
  • Jetzt dürfen die Scheiben entfernt werden und wegen der Schlitze in den Pappkreisen geht das Entfernen sehr einfach. Die Scheiben könnt Ihr normalerweise mehrmals verwendet!
  • Zum Schluss überstehende Fäden abschneiden, so dass die Kugel schön rund aussieht.

Extratipps:
Wenn der Faden, mit dem die Kugel verknotet wird, noch lang genug ist und nicht abgeschnitten wird, hat man einen Aufhänger direkt an der Kugel.
Schön sind auch bunte Kugeln, dazu müssen nur verschiedenfarbige Wollfäden verwendet werden.

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