Kynance Cove

Bild: petmath/GaudinautenUG

Ein Stück Strand- und Panorama-Paradies im Süden von Cornwall [mehr…]

Adresse:Kynance Cove, TR12 Helston, Cornwall, UK
Telefon:()
Website:Kynance Cove
Eintrittspreise:

Mautstraße und Parkplatz GBP 3,50

Öffnungszeiten:

immer

Anfahrt:

Von Helston aus die A3083 Richtung Lizard nehmen. Etwa 5 Kilometer vor Lizard rechts auf die Mautstraße (Abrechnung über Parkplatzgebühr) Richtung Kynance Cove abbiegen. Nach etwa 3 Kilometern erreicht man den National Trust Parkplatz. Der Abgang zum Strand ist im hinteren Bereich des Parkplatzes, markiert mit einer grünen Fahne.

Gut zu wissen...

Restaurant oder Kiosk ist in der Nähe
Bademöglichkeit vorhanden
Parkmöglichkeit ist vorhanden

Über Kynance Cove

Nachdem ich Kynance Cove gesehen habe, traue ich mich kaum, irgendwelche anderen Tipps einzustellen, fallen diese doch nur noch gegen Kynance Cove ab. Unübertrieben: Kynance Cove ist das schönste Fleckchen Erde, das ich je gesehen habe.

Wohin mit dem Auto

Kommt man auf dem Parkplatz an, sollte man zunächst sich einen motivierenden Blick auf den Strand gönnen, indem man rechts an den Toilettenhäuschen direkt zur Steilküste vorbeigeht. Hier kann man einen ersten atemberaubenden Panoramablick auf Kynance Cove werfen. Ein skurile Anordnung von größeren und kleineren Felsen, die sich in die Steilküste integrieren und zwischen all diesen Felsen bei Ebbe weißer Sandstrand, der an Karibikstrände erinnert.

Der Parkplatz, der vom National trust betrieben wird, ist mit GBP 5 nicht billig, aber die Investition lohnt sich absolut – verglichen mit einigen anderen Parkplätzen, die weniger gut gelegen sind.

Der Weg zum Strand

Zum Strand gehen zwei verschiedene Wege herunter: Ein etwas längerer, dafür aber kinderwagengeeigneter Abgang sowie ein etwas steilerer direkter Zugang. Wir haben nur letzteren ausprobiert. Nach ca. 15 Minuten Fußmarsch, bei dem sich bereits unglaublich schöne Panoramabilder bieten, erreicht man nach einem zunächst mittelmäßig steilen Pfad und dann einer relativ steilen Treppe den Strand. Schon auf dem Weg gewinnt man die Sicherheit, dass man sich dem Paradies nähert – so eindrucksvoll ist der Blick. Nicht nur wir waren begeistert, um uns herum hörte man das „Ah“ und „Oh“ der anderen Besucher.
Dies ist der einzige Nachteil von Kynance Cove: Es ist sehr beliebt, aber durch die vielen Felsformationen verlieren sich die Menschen, die Felsen bieten guten Sichtschutz, so dass man nie das Gefühl eines überlaufenen Sandstrandes hat.

Meer, Strand und Felsen

Der Strand selbst besteht wie bereits erwähnt aus weißem Strand und größeren und kleineren Felsen, die sich über den gesamten Sand verteilen. An den Felsen bilden sich auch bei Ebbe immer wieder kleinere und größere Seen, die sich insbesondere für Kleinkinder hervorragend zum Baden eignen. Die Brandung des Atlantiks ist etwas gedämpft durch die vielen Felsen, so dass man auch im Atlantik baden kann. Allerdings ist dies nur mit Schutzanzug möglich, denn das Atlantikwasser ist sehr kalt. Der Sand ist sehr fein und selbst bei Niedrigwasser an den meisten Stellen noch leicht feucht, so dass er sich hervorragend zum Bauen eignet. Der typische cornische Wind erreicht diese Bucht nicht, da die Felsformationen sehr viel Schutz bieten.

Innerhalb der Felsen finden sich zahlreiche Höhlen und Lagunen. Die Höhlen bilden teils Labyrinthe, da man von einer Höhle in die nächste gehen kann. Kinder sind hier also nicht nur mit Burgen bauen und baden beschäftigt, sondern ebenso mit der Erkundung der Höhlen und der Felsen.

Da der Strand sich um von der Steilküste „abgebrochene“ größere Felsen bildet, hat der Strand zu beiden Seiten Meerzugang. Den kompletten Strand zu erforschen dauert eine ganze Weile. Immer wieder bieten sich neue Panoramen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Leicht erhöht über dem Strand liegt ein Cafe mit Shop. Es ist sehr gepflegt und bietet für diesen Ausblick und die Monopollage zu vernünftigen Preisen kleinere Gerichte und Kuchen an. Diese kann man dann im Garten des Cafes mit Blick auf die Cove genießen. Am Cafe ist auch eine Toilette unten am Strand vorhanden. Diese ist nutzbar, allerdings sollte man nicht „übermäßige“ Sauberkeit erwarten, denn diese wird am Tag von etlichen Menschen aufgesucht.
Oberhalb des Cafes kann man mittels steilen Treppenstufen die Steilküste erklimmen. Dabei gelangt man zu einer großen Grasfläche der Größe eines Fußballfeldes. Fußballspielen sollte man hier allerdings nicht, denn am Rande des Fußballfeldes befindet sich ohne einen Schutz die Steilküste. Hier muss man also gerade auf Kleinkinder sehr stark aufpassen. Klettert man den Berg vollkommen herauf, bietet sich ein unglaublich schöner Blick auf die gesamte Küste.

Achte auf die Gezeiten

Bei Hochwasser ist das Panorama zwar immer noch sehr schön, aber der bilderbuchmäßige Sandstrand ist dann leider komplett verschwunden. Unser Reiseführer empfahl, etwa drei Stunden vor Niedrigwasser seinen Strandaufenthalt zu beginnen. Wir waren etwa 2 Stunden vor Niedrigwasser dort. Zu diesem Zeitpunkt konnte man alles schon sehr gut erreichen. Wir haben den Strand etwa zwei Stunden nach Niedrigwasser verlassen – auch da bestanden noch keine Probleme, dass bestimmte Bereiche abgeschnitten wurden. Allerdings besteht bei auflaufendem Wasser ein großes Risiko, durch das Wasser vom Festland abgeschnitten zu werden. Beim Erforschen des Geländes also immer darauf achten, dass der Rückweg frei bleibt.

Absolut empfehlenswert für jede Altersgruppe

Kynance Cove bietet also für jedes Alter etwas – den wirklich unglaublichen Blick, der wirklich jeder Beschreibung spottet, für uns Erwachsene und weißen Sand zum Burgen bauen, kleine Lagunen und Seen sowie Felsformationen zum Erkunden für die Kinder.

Ich hoffe, die beigefügten Bilder können nur einen kleinen Eindruck der Schönheit dieses Fleckchen Erde bieten. Auf einem Bild ist auch der Zugangspfad als „weißer Strich erkennbar“, auf einem anderen ist das Cafe und der sich bietende Blick abgebildet. Der Rest der Bilder bietet eine Blick auf Kynance Cove aus unterschiedlichen Perspektiven.

Wie schon eingangs erwähnt:
Kynance Cove ist das schönste Fleckchen Erde, das ich je gesehen habe. Wer Cornwall besucht, muss sich Kynance Cove ansehen. Wir waren im Norden von Cornwall untergebracht, also wirklich in Cornwall in größtmöglicher Entfernung zu Kynance Cove. Aber die 2-stündige Anreise hat sich mehr als gelohnt und ich würde jedem empfehlen, diese Fahrt auf sich zu nehmen.

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